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2021

Digitaltag

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17.06.2021 – „Neue Versorgungsmodelle gewinnen in ländlichen Regionen zunehmend an Bedeutung. Daher hat die Gemeinde Herscheid das Modellprojekt MobilSorglos entwickelt. Ziel ist es, bewegungseingeschränkte Menschen in ihrer selbstständigen Lebensführung zu unterstützen. Dies geschieht durch einen plattformgestützten Lieferdienst für lokale Produkte und ein Mobil zur Videokommunikation, das direkt zu den Menschen kommt, die Bedarf an Beratung oder Telemedizin haben – nach dem Motto: Kommen die Menschen nicht zur Technik, kommt die Technik zu den Menschen. Die Bestellung der Dienste ist online und telefonisch möglich. Wir als Forschungsinstitut haben für MobilSorglos die Bedarfsanalysen durchgeführt und ermittelt, welche Zielgruppen welche Produkte und Dienstleistungen benötigen. Das Projekt ist ein tolles Beispiel dafür, wie digitale Anwendungen zur Daseinsvorsorge genutzt werden können und die Welt des Analogen dabei nicht außer Acht gelassen wird.“ Philipp Stiemke & Dr. Vera Gerling

 

Digitaltag

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15.06.2021 – "Digitaler Technik wird u.a. in der (stationären und ambulanten) Pflege das Potenzial zugeschrieben, zu einer Entlastung und Stabilisierung beizutragen. Inwiefern dies durch ein soziales robotisches Assistenzsystem in der häuslichen Pflege von Menschen mit Demenz erreicht werden kann, wird im Institut für Gerontologie im Projekt „RUBYDemenz“ untersucht. Der Einsatz des technischen Systems in der Häuslichkeit wird durch eigens qualifizierte RobotBegleiter*innen unterstützt. Das Projekt verfolgt einen partizipativen Ansatz und bezieht alle Beteiligten möglichst frühzeitig in die Entwicklung und Anwendung der Technik ein, um eine bedarfs- und bedürfnisgereichte Gestaltung des Assistenzsystems zu gewährleisten." RubyDemenz, Zitat von Verena Reuter, Anja Ehlers und Prof. Dr. Christoph Strünck

 

Digitaltag

Digitaltag

14.06.2021 – "Am 18. Juni ist Digitaltag Link: https://digitaltag.eu/. Das Institut für Gerontologie arbeitet seit Langem in unterschiedlichen Projekten zum Thema Digitalisierung und Alter.
Wir nehmen den bevorstehenden Digitaltagzum Anlass, um auf die Relevanz der digitalen Revolution im Alltag älterer Menschen hinzuweisen. Dazu stellen wir bis zum 18. Juni jeden Tag Projekte des Instituts vor, die sich mit Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im demografischen Wandel befassen."
Prof. Dr. Christoph Strünck, Institutsdirektor

 

Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur „Demografiewerkstatt Kommunen“ veröffentlicht – Schlüsselfaktoren zur Gestaltung des demografischen Wandels auf kommunaler Ebene

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28.05.2021 – Im Zuge der wissenschaftlichen Begleitung der „Demografiewerkstatt Kommunen“ (DWK) (gefördert durch das BMFSFJ, Laufzeit: 2016-2020) hat das Institut für Gerontologie umfassende Ergebnisse zu demografiestrategischen Prozessen auf kommunaler Ebene erarbeitet und diese nun in einem Abschlussbericht veröffentlicht. Der Bericht beinhaltet neben einer Beschreibung der Demografie-Aktivitäten in den teilnehmenden Modellkommunen eine Analyse identifizierter Gelingensfaktoren, eine Verortung des Themas innerhalb wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Diskurse sowie eine Evaluation des Projektformates. Insbesondere Austausch, Beratung und Beteiligung können dabei helfen, kommunale Demografiearbeit tragfähig und zukunftsorientiert zu gestalten. Insgesamt bieten die Ausführungen mit den vielen praxisnahen Bezügen und Beispielen sowohl für andere interessierte Kommunen als auch für beratende Akteur*innen im Feld viele Anregungen, leisten darüber hinaus aber auch einen wichtigen Beitrag zur Theoriebildung und somit auch für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel.

 

Deutsche Renten- und Arbeitsmarktreformen und der potenzielle Anstieg sozialer Ungleichheit unter älteren Arbeitnehmer*innen und Rentner*innen

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23.04.2021 – Ein Beitrag von Prof. Dr. Moritz Hess, Prof. Dr. Jürgen Bauknecht, Prof. Dr. Gerhard Naegele und Philipp Stiemke mit dem Titel „German pension and labour market reforms and the potential rise of social inequality amongst older workers and pensioners“ ist im Journal Public Sciences & Policies 6(2) erschienen.
Der Beitrag behandelt vor dem Hintergrund politischer Reformen, die auf die Verlängerung der Lebensarbeitszeit abzielen, den (vergleichsweise) starken Anstieg in der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer*innen in Deutschland und potenzielle Auswirkungen auf soziale Ungleichheiten. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass der Anstieg in der Erwerbsbeteiligung auf mehrere Gründe zurückzuführen ist und nicht ausschließlich mit politischen Reformen erklärt werden kann. Zusätzlich wird aufgezeigt, dass insbesondere Ältere mit geringer (formaler) Bildung und geringem Einkommen ihren Renteneintritt aus finanziellen Gründen verzögern müssen. Daher scheint es, dass soziale Ungleichheiten beim Übergang in den Ruhestand in Deutschland zunehmen.